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Wenn du vorne nicht triffst…

Samstag, 28. März 2026 · 15:30 UhrBezirksliga Hannover Staffel 4, 22. Spieltag
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Spielbericht vom 30. März 2026

Der Spielbericht wird präsentiert von:

    Manchmal gibt es Spiele, bei denen du schon nach wenigen Minuten merkst, dass heute eigentlich alles für dich läuft, außer das Toreschießen. Genau so ein Spiel war die Partie gegen den TuSpo Schliekum (mal wieder).

    Unsere Almekicker kamen gut rein und hatten die Partie von Beginn an im Griff. Ballbesitz, Spielkontrolle und vor allem Torchancen lagen in den ersten 45 Minuten klar auf unserer Seite. Vor allem Niklas Rasche und Tjark Marahrens hatten mehrfach die Möglichkeit, uns früh in Führung zu bringen. Mal wurde noch einmal zu viel überlegt, mal fehlte die letzte Präzision und mal war der gegnerische Keeper zur Stelle. Schlussendlich scheiterten wir aber vor allem mal wieder an uns selbst.

    Bis zum Gegentor hatten wir das Spiel absolut im Griff und hätten zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon gut und gerne zwei oder drei Tore erzielen müssen. Schliekum war in dieser Phase fast ausschließlich mit Verteidigen beschäftigt und kam offensiv nur selten zur Entlastung. Umso bitterer war dann die 43. Minute, als ein Distanzschuss von Kubilay Arslan plötzlich im Netz einschlug. Da spielst du über 40 Minuten auf ein Tor und gehst dann trotzdem mit einem Rückstand in die Pause. 

    Nach dem Seitenwechsel waren wir zwar weiterhin bemüht, doch die nötige Durchschlagskraft nach vorne fehlte zunehmend. Schliekum kam nun deutlich besser ins Spiel, war griffiger in den Zweikämpfen und hatte in der zweiten Halbzeit insgesamt die besseren Chancen. Bei uns sprang offensiv nur noch wenig Zwingendes heraus. Die größte Möglichkeit auf den Ausgleich bot sich in der 73. Minute, als wir einen Elfmeter zugesprochen bekamen. Doch auch da passte das Bild des Tages, denn Nils Grove scheiterte vom Punkt am gegnerischen Torwart.

    In der Schlussphase machte Schliekum dann den Sack zu. Wie schon beim ersten Treffer kam auch das 0:2 nach einem Abschluss aus rund 16 Metern zustande. Damit war die Partie entschieden.

    Am Ende steht eine Niederlage, die vor allem wegen der ersten Halbzeit weh tut. Denn dort hatten wir das Spiel komplett im Griff, ließen aber beste Chancen liegen. In der zweiten Halbzeit fehlte uns dann nach vorne die Durchschlagskraft, während Schliekum besser ins Spiel fand und seine Möglichkeiten konsequenter nutzte.

    Unterm Strich bleibt also die Erkenntnis, dass man sich für eine starke erste Halbzeit auch belohnen muss. Sonst steht man am Ende wieder mit leeren Händen da.