JFV Süd 2014

Gründung des Jugendfördervereins Süd 2014

Zusammenschluss von 11 Vereinen

Almstedt/Sehlem. (bn) Im Jugendfußball wurde im Süden des Landkreises eine neue Ära eingeläutet. Jetzt ist es unter Dach und Fach: 11 Vereine mit rund 430 Kindern und Jugendlichen haben sich zum Jugendförderverein Süd 2014 (JFV Süd 2014) zusammengeschlossen. Doch vorher wurden die vier Jugendspielgemeinschaften mit Zustimmung der Mitglieder bei den jeweiligen Jahreshauptversammlungen aufgelöst und gaben damit grünes Licht für weitere Verhandlungen. Die Modalitäten für die Zusammenarbeit wurden in einem Kooperationsvertrag der 11 beteiligten Vereine erarbeitet. Alle reden vom demografischen Wandel. Dass weniger Kinder geboren werden ist nicht erst seit gestern bekannt. Ein Hauptgrund, um dem Fußballnachwuchs in allen Altersstufen langfristig einen geordneten Spielbetrieb zu bieten, haben sich hier die Vereine berechtigte Gedanken gemacht. Sogar Jugendspielgemeinschaften mit mindestens drei Vereinen haben schon personelle Engpässe oder haben gar keine Möglichkeiten bei den Mädchen und Jungen Jahrgangsmannschaften zu stellen. 

 

Die Vorsitzenden und Jugendleiter der Vereine MTV Almstedt, VfL Sehlem, VfB Bodenburg, SV Wehrstedt, Eintracht Bad Salzdetfurth, Tuspo Lamspringe, TSV Neuhof, TSV Woltershausen, TSV Sibbesse, TSV Eberholzen und SV Westfeld haben sich bei der Gründungsversammlung in Almstedt einstimmig zu diesem mutigen Schritt entschlossen. Mit dem Ziel für eine endgültige Entscheidung laufen die Vorgespräche mit den Verantwortlichen im Jugendbereich seit einem Jahr. „Wir sind ein gutes Team, es herrscht eine gute Atmosphäre. Ich hoffe, wir sind auf einem guten Weg, um unsere Kinder und Jugendlichen nach vorn zu bringen“, begrüßte der Jugendleiter des MTV Almstedt Uwe Reinsch die 27 Vereinsvertreter aus 10 Vereinen, nur der TSV Woltershausen fehlte.

Edgar Philipps, 1. Vorsitzender des VfB Bodenburg, wurde einstimmig zum Versammlungsleiter gewählt und führte durch die Tagesordnung. Philipps bezeichnete die Vereinsgründung als historischen Moment. Er sei optimistisch und wertete den Blick in die Zukunft als Erfolg. Alle geführten Gespräche seien zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelaufen. Dem Kooperationsvertrag haben alle beteiligten Vereine zugestimmt. Die Versammlung mit den Vorstandswahlen war gut vorbereitet und verlief in harmonischen Bahnen. Alle Beschlüsse gingen einstimmig über die Bühne. Die Vorstandswahlen ergaben folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzenden Michael Schaper (VfL Sehlem), 2. Vorsitzender Ingo Klose (VfB Bodenburg), Kassenwart Heinz-Günther Nowraty (SV Wehrstedt 65) und Schriftführer Uwe Reinsch (MTV Almstedt).

Der Versammlungsleiter stellte mit ein paar Worten die Satzung vor und wies darauf hin, dass die Satzung der Vorlage des NFV-Kreises Hildesheim entspricht. Sie wurde vorab allen anwesenden Vereinen zugestellt und lag am Gründungstag zur Einsicht vor. Es gab keinen Widerspruch. Mit Inkrafttreten der Satzung wurde einer der wichtigsten Punkte abgehakt. In seiner Antrittsrede stellte Michael Schaper die Weichen für weitere Schritte, die im Anschluss der erfolgreichen Gründungsversammlung notwendig sind.

Heinz-Günther Nowraty erläuterte den vorläufigen Haushaltsplan. Es gab seitens der Vereinsvertreter keine Einwände und es kam zur Beschlussfassung. „Eventuell können wir noch nachbessern“, so Nowraty, der über zusätzliche Möglichkeiten bei der Finanzierung des Vereins über mögliche Sponsoren und einer Vereinszeitung sprach.

Der Vorsitzende des NFV-Kreises Hildesheim Detlef Winter erklärte in seinen Grußworten, dass er die Vorbereitung des Mammutprojektes mit 30 spielenden Jugendteams von Beginn an mit Argusaugen begleitet hatte und sicherte die bestmögliche Unterstützung des NFV-Kreises Hildesheim zu. Man müsse sich im Jugendbereich schon frühzeitig um Allianzen bemühen. Er selbst weiß von den Sorgen der Verantwortlichen im Jugend-bereich durch seine 10jährige Erfahrung als Jugendleiter beim MTV Almstedt. Sicherlich werde es auch Probleme geben, auch hinsichtlich der Entfernungen einzelner Mannschaften zum Training- und Spielbetrieb, aber es werde sich bestimmt „einschleifen“. Das hier auch Mannschaften gebildet werden können mit nicht so starken Kindern kann nur gut sein für den Jugendfußball. Jeder Verein könne wieder aussteigen. Es ist kein lebenslanger Vertrag, fuhr Winter fort.
Der Vorsitzende vom TSV Eberholzen Jürgen Radloff erkundigte sich nach der Bedeutung, dass der JFV leistungsgerechten Fußball anbieten möchte und wie mit den schwächeren Spielern umgegangen wird.
Michael Schaper erwiderte, dass leistungsgerechter Fußball für den JFV bedeutet, dass sowohl vermeidlich schwächere und stärkere Spieler gefördert werden sollen. So dass nach Möglichkeit allen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten wird, in einer altersgerechten Mannschaft zu spielen.
 

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